Sagen Sie nein zu ausbeuterischer Kinderarbeit in Indien

Indien gilt als grösste Demokratie der Welt. Die unglaublichen Vergewaltigungsorgien, die nun end­lich auch eine breite Öffentlichkeit aufrütteln, lassen einen daran zweifeln.

Die 7-jährige Madhumithra aus Indien

Die 7-jährige Madhumithra

Die Gründe dafür: Mädchen sind in der patriarchalisch geprägten indischen Gesellschaft ex­trem be­nach­teiligt. Sie „zählen“ nichts.

Eine unverheiratete Frau ist wertlos.

Die Praxis der Mitgiftforderung verschärft dies und schafft ausbeuterische Arbeitsverhältnisse.

Arme Eltern verkaufen ihre Töchter an skrupellose Textilproduzenten in der Hoff­nung, dass sie ihre Mitgift selbst erwirtschaften.

In Indien heisst das so praktizierte Prinzip Sumangali und bedeutet übersetzt „Braut, die Wohlstand bringt“. Wir bezeichnen dieses Prinzip als Kinderarbeit, Ausbeutung und Sklaverei. Mehr

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Menschen­handel und häusliche Gewalt

Kämpfen Sie mit uns gegen häusliche Gewalt und Menschenhandel!

Häusliche Gewalt bedeutet immer totale Erniedrigung: Die Opfer werden tagtäglich herabgesetzt in ihrer Würde. Handgreiflich und verbal; durch  Beschimpfungen, demütigende Handlungen, entwürdigenden Umgang, Schläge, körperlichen Missbrauch, Vergewaltigung.

Menschen­handel ist die zweite Plage der Neuzeit: Frauen, Mädchen und zunehmend auch Buben, werden ins In- und Ausland zum Betteln, zur illegalen Sklavenarbeit in privaten Haushalten, zum Drogenhandel und zur Prostitution gezwungen. Die Zahl der Menschensklaven ist im 21. Jahrhundert höher denn je – weltweit rund 1,4 Millionen Menschen. Menschenhandel ist heute der zweitgrösste „Markt“ weltweit organisierter Kriminalität. Mehr

Ein Haus der Hoffnung für bedrohte Frauen und Mädchen

Seit 30 Jahren engagieren wir uns nun in Moldawien. Mittels Spenden und Patenschaften erreichten wir schon vieles! Ein weiterer grosser Erfolg war Ende 2011 die Eröffnung unserer 4. Kindertagesstätte „Ester Chiperceni“. Mäd­chen und Bu­ben aus be­sonders armen Familien, Waisen sowie Kinder, deren Eltern im Ausland sind, erhalten dort eine liebevolle Umge­bung, ge­sun­de Ernährung, medizinische und psychologische Beratung, Lernbetreuung – vor allem: Spiel und Spass.

Doch noch gibt es viel zu tun. Uns erschüttert der Menschen­handel: Frauen und Mädchen werden zum Betteln, zum Drogenhandel und zur Prostitution gezwungen. In den letz­ten zehn Jahren stieg ihre Zahl um 16,3%; mehr als 80% sind Mädchen.

Alltäglich auch die häus­liche Gewalt: Viele Men­schen sind entwurzelt. Statt Arbeit finden gerade viele Männer scheinbar einzig und allein im Alkohol Zuflucht. Schlimme Schicksale spielen sich ab. Wie beispielsweise für Ina.

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