Haiti ein Jahr danach: „Geberländer müssen Einfluss nehmen“

…als wenn es gestern gewesen wäre: Ein Jahr nach dem verheerenden Erdbeben im Januar 2010 leben in Haiti noch immer Hunderttausende in Notunterkünften. Die Cholera grassiert weiter. Die Schweizer Hilfsorganisation SILOAH leistet seit Februar 2010 Aufbauhilfe. Das Mitglied der Geschäftsführung Matthias Floreck erläutert im Interview, warum der Wiederaufbau nur schleppend vorankommt.

Gespräche mit der Dorfgemeinschaft: Das Mitglied der SILOAH-Geschäftsführung Matthias Floreck (3.v.r.) mit Nick Avignon, dem Leiter der Partnerorganisation COFHED (Christian Operation for Health, Education and Development)

Gespräche mit der Dorfgemeinschaft: Das Mitglied der SILOAH-Geschäftsführung Matthias Floreck (3.v.r.) mit Nick Avignon, dem Leiter der Partnerorganisation COFHED (Christian Operation for Health, Education and Development)

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Radiointerview: Wie zwei „kleine“ Hilfswerke effektive Nothilfe für die Flutopfer in Pakistan leisten!


Neben den in den riesigen Spendensammel-Organisationen zusammengeschlossenen Hilfswerken (wie etwa der Schweizer „Glückskette“ oder dem deutschen Aktionsbündnis „Entwicklung hilft), gibt es einige wenige kleinere Organisationen, die ebenfalls vor Ort sind und die Flut-Opfer in Pakistan mit dem Notwendigsten zu versorgen.

Die „Global Player“ besitzen zwar eine immense Vorrangstellung im Spendensammeln, stehen aber vor vor grossen Problemen, die Hilfe zu den Bedürftigen zu bringen, da sie keine Infrastruktur vor Ort besitzen.

SILOAH hilft seit Anbeginn der Katastrophe direkt vor Ort. Durch die langjährige Zusammenarbeit mit der Nichtregierungsorganisation ARO, die wir mittels unser SpenderInnen zuletzt etwa bei der Gründung einer Schule in Peshawar und dem Kauf eines Schul- und Versorgungsbuses unterstützten, besitzen wir 60 ortskundige und ortsansässige MitarbeiterInnen vor Ort im Zentrum der Flutkatastrophe.

Dazu helfen die SchülerInnen und ihre Familien zusammen genommen ein unglaublich dichter, persönlicher und speditiver Rettungsschirm für die Not leidenden!  Damit können wir logistische und bürokratische Hürden umgehen, um so die Spendengelder möglichst schnell und unbürokratisch dort einzusetzen, wo sie benötigt werden.

> Helfen Sie jetzt: Spenden Sie unter „Flutkatastrophe in Pakistan“
auf unser Schweizer Spendenkonto: PC 60-329646-6
(aus Europa: IBAN CH34 0900 0000 6032 9646 6)
> Oder fordern Sie einfach einen vorbereiteten Einzahlungsschein an!

Unser Projektleiter Benjamin Schaeffer berichtet im Radiointerview mit Wilma Rall für das unabhängige Berner Hauptstadtradio RaBe wie diese Hilfe konkret aussieht, wie zwei „kleine“ Hilfswerke effektive Nothilfe für die Flutopfer in Pakistan leisten und wie die aktuelle Situation vor Ort ist. Das Interview ist hinterlegt mit Fotos, die die ersten beiden Wochen der Katastrophe dokumentieren. Sie wurden von MitarbeiterInnen, Freunden und PartnerInnen geschossen und uns zur Verfügung gestellt.