Hoffnung trotz Hunger: Nothilfe für 2‘500 Flüchtlinge in Kenia

Hoffnung trotz Hunger: SILOAH leistet Nothilfe für 2‘500 Flüchtlinge in KeniaHungernde Menschen in Afrika lassen sich als Fernsehbilder nur schwer verkaufen. Allzu oft werden wir dieser Bilder überdrüssig.

„Afrika hat so grosse Probleme. Da ist doch immer irgendetwas“, mag manch einer denken.

Die Fernbedienung entscheidet am Ende über das Programm. Der Sender ist schnell gewechselt.

Auch bei uns gibt es Probleme. Auch bei uns müssen Menschen mit steigenden Preisen oder dem Verlust der Arbeit zurechtkommen. Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise hält die Industrieländer weiter in Atem. Euro-Krise und Rettungsschirme bestimmen die Schlagzeilen. Warum also sollten ausgerechnet wir hungernden Afrikanern helfen?

Die Antwort ist simpel: Niemand von uns wird auch nur ansatzweise das Leid erfahren, dem die Menschen in Ostafrika Tag für Tag ausgesetzt sind. Mögen wir auch Probleme haben – wir müssen nicht täglich um unser eigenes Überleben und das unserer Kinder kämpfen!

Ein hungerndes und durstendes Kind wartet im Staub liegend auf die Ausgabe von Essen und Wasser

Ein hungerndes und durstendes Kind wartet im Staub liegend auf die Ausgabe von Essen und Wasser.

Kein Regen – kein Essen
Die Hungersnot in Ostafrika ist nicht vorüber, auch wenn die Medien nur noch selten darüber berichten. Die Dürre hält an. Und wie in keinem anderen Teil der Welt hängt das Leben der Menschen dort vom Regen ab. Die Brunnen sind ausgetrocknet, die Tiere verenden.

Wenn die Ernte ausbleibt und die Tiere sterben, haben die einfachen Bauern nichts zu essen und nichts zu verkaufen. Und keine Tiere zu haben, ist für sie wie ein leeres Bankkonto für uns. Kein Regen bedeutet kein Essen und das wiederum bedeutet für viele den Tod.

Geduldig warten die Frauen bei der Ausgabe der wertvollen Lebensmittel. Für viele Familien ist es die erste Hilfe, die sie seit langem erreicht. In Lodwar und Lokorir waren vorher noch keine Hilfsorganisationen tätig

Geduldig warten die Frauen bei der Ausgabe der wertvollen Lebensmittel. Für viele Familien ist es die erste Hilfe: In Lodwar und Lokorir waren vorher noch keine Hilfsorganisationen tätig.

Erbärmliche Zustände in Turkana
Erst kürzlich erreichte uns aus der Region Turkana, im Norden Kenias, die traurige Nach­richt von Edward Buria, dem Leiter unserer Partnerorganisation: „Eine Familie trauert um ihren Sohn und Bruder. Ende September ist der 15jährige William an Unter­ernährung gestorben.“ Weiter schreibt er: „Unsere Helfer berichten von erbärmlichen Zuständen in Turkana.

Die Lage ist schlimmer als anderswo. Die Situation wird sich weiter verschlechtern. Die Menschen sind bis zur nächsten Ernte dringend auf Unterstützung angewiesen.“ Auf die Frage was passieren würde, wenn der erwartete Regen im November nicht käme, ant­wortete Edward: „Ich wage es nicht einmal, mir die Konsequenzen einer anhaltenden Dürre vorzustellen.“ Es darf nicht sein, dass in unserer heutigen Zeit jemand an Hunger stirbt.

Die nächste Ernte ist noch weit. Ziel unserer Nothilfe ist es, das Überleben dieser Familien bis dahin zu sichern

Die nächste Ernte ist noch weit. Ziel unserer Nothilfe ist es, das Überleben dieser Familien bis dahin zu sichern.

Darum hilft SILOAH Patenschaften bei der Versorgung zweier Flüchtlingslager. Wir haben über unsere Partnerorganisation EDFRI die Versorgung von 2‘500 Menschen in den Orten Lodwar und Lokorir übernommen. Viele davon sind Kinder, die mit ihren Eltern aus noch trockeneren Gebieten geflohen sind oder Opfer von Viehdiebstählen wurden.

Ein paar Decken und wenige Töpfe sind ihnen geblieben. Sonst haben die Familien so gut wie nichts. Sie fürchten sich vor Banditen und Kidnappern. Es gibt keine Versorgung mit Wasser, keine Toiletten und keine medizinische Versorgung.

Wie muss sich dieser Hunger anfühlen? Wie muss sich ein Vater fühlen, wenn er sein Kind nicht ernähren kann? Wie muss sich eine Mutter fühlen, wenn ihr Kind in ihren Armen stirbt?

Mehr als zwei Millionen Kinder sind von der schlimmsten Dürre seit 60 Jahren betroffen. Gemeinsam können wir Hoffnung trotz Hunger schaffen. Bitte helfen Sie!

Mehr als zwei Millionen Kinder sind von der schlimmsten Dürre seit 60 Jahren betroffen. Gemeinsam können wir Hoffnung trotz Hunger schaffen. Bitte helfen Sie!

An der Seite der Schwachen
Seit September erhalten die Menschen regelmässig Mais, Wasser, Bohnen, Öl, Zucker und Unimix (ein spezielles Pulver aus Mais- und Sojabohnenmehl angereichert mit Speiseöl, Milchpulver, Zucker und Vitaminen). Ausserdem verteilen Teams unseres Partners dringend benötigte Medikamente. Wir haben zugesagt, diese Hilfe in den nächsten Monaten fortzuführen. Denn sie stoppt den Hunger, sie rettet Leben.

Kämpfen Sie mit uns gegen die Hungersnot!
Spenden Sie für die Menschen in Kenia!
Jede Spende, ob gross, ob klein, hilft!

> Fordern Sie jetzt gleich per E-Mail einen Einzahlungsschein an!
> Oder spenden Sie m
it dem Verweis „Kenia“ direkt auf unser Spendenkonto PC 60-329646-6!

Vielen Dank!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.